In Schöppingen wurde die NSDAP-Ortsgruppe 1929 als erste im Altkreis Ahaus gegründet. Es folgten die Ortsgruppengründungen in Stadtlohn (Juli 1930), Gronau (Oktober 1930), Epe (Dezember 1931), Vreden (Januar 1932), Ahaus (August 1932) und weitere.
Am 24. August 1930 sprach der Gauleiter Josef Wagner in Schöppingen.
(Quelle: Felix Bockhoff: Der Kampf eines Nationalsozialisten im Kreise Ahaus. Tagebuch-Aufzeichnungen von Pg. Felix Bockhoff, ehemaliger Kreispropagandaleiter, in: Kreis Ahaus. Vom Werden unserer Heimat, 1937, S. 572)
(auch in Ztg. v. 1930 ein Bericht?)
Die „Liste der Parteimitglieder der NSDAP Schöppingen“, die im Gemeindearchiv liegt und wohl 1946 entstand, umfasst 58 Personen.
(Quelle: Gemeindearchiv Schöppingen E 128)
Schöppinger NSDAP-Ortsgruppenleiter war Bernhard Hörst (von 1930 bis zu seinem Tod im November 1943), danach Johann Müller.
noch auswerten/zitieren:
Alex Sasse: Kampf und Sieg der NSDAP im Kreise Ahaus, in: Kreis Ahaus. Vom Werden unserer Heimat, 1937, S. 595-616,
dort S. 595-598, 600-602, 604
Westfälische Tageszeitung. Kreiszeitung für den Kreis Ahaus
v. 20. Nov. 1943 (Nachruf auf den verstorbenen Ortsgruppenleiter Bernhard Hörst) und
v. 17. Mai 1944 (Ortsgruppenappell unter dem neuen Ortsgruppenleiter Müller)
Literatur:
Werner Frese (Red.), Schöppingen 838-1988. Eine Geschichte der Gemeinden Schöppingen und Eggerode. Schöppingen 1988, S. 564-567, 573
Magdalene Heuvelmann: „Diesseits der Baumberge“. Schöppinger Geschichte(n) 1914-1960, Schöppingen 1994, S. 16f., 19-57, 188-190, 212-222, 225-244
Ingeborg Höting: „Wir wissen, was wir dem Führer schuldig sind.“ Zur Geschichte der NSDAP in Vreden und Ammeloe, in: Tausend Jahre. Vreden 1933-1945, Teil 1, S. 1-439, hier S. 105 mit vielen Quellennachweisen)
Katrin Minner: Erinnerung und Modernität. Westfälische Ortsjubiläen im Dritten Reich. Münster 1999 (Forum Regionalgeschichte 7), hier S. 26-28, 33, 35, 37, 40, 42, 46, 48f., 56, 58, 60, 68f., 72, 75, 78-80, 82, 86, 91f., 94f., 101f.
